irani.at
 
 
Webdesign, Grafikdesign & Programmierung

Link /News:
Österreich wies seit Samstag hunderte Migranten zurück
Zurück zur Übersicht 12.12.2015 Burs

Slowenische Medien: Mehr als 400 Personen durften wegen offenbar gefälschter Papiere nicht einreisen

Die Polizei in Kärnten hat seit Samstag "mehreren hundert Flüchtlingen" an der slowenischen Grenze die Einreise nach Österreich verweigert. Das sagte Polizeisprecher Rainer Dionisio am Dienstag der Nachrichtenagentur APA und bestätigte damit entsprechende Berichte slowenischer Medien. 70 Migranten versuchten am Montag erneut ihr Glück an der österreichisch-slowenischen Grenze.

Nach Angaben der slowenischen Nachrichtenagentur STA schickten die österreichischen Behörden von Samstag bis Dienstagfrüh bereits 413 Personen wegen "Vorspiegelung falscher Staatsbürgerschaft" zurück in das südliche Nachbarland. Österreich selbst wollte keine genauen Zahlen nennen.

"Bescheidfrei an Einreise gehindert"

Eine Gruppe von 70 Migranten, die bereits am Wochenende beim Kärntner Karawankentunnel von den österreichischen Behörden nach Slowenien zurückgewiesen wurde, reiste am Montag erneut unter Angabe einer falschen Staatsbürgerschaft ein, so der steirische Polizeisprecher Leo Josefus. Den Dolmetschern war aufgefallen, dass die Angaben der Personen nicht stimmen können. Daher wurden sie "bescheidfrei an der Einreise gehindert". Es handle sich um einen "normalen Akt nach dem Fremdenrecht", schilderte Josefus.

Ähnlich sein Kärntner Kollege Dionisio: "Die Flüchtlinge werden in Slowenien zwar registriert, wir kontrollieren ihre Angaben aber stichprobenartig. Bei Befragungen mit Dolmetschern hat sich herausgestellt, dass sie teilweise aus anderen Ländern stammen, als sie in Slowenien angegeben haben", erklärte er. Man sei in engem Kontakt mit den slowenischen Behörden, um zu beraten, wie man künftig in solchen Fällen vorgeht, so Dionisio.

Intensivere Kontrollen

Mehr auf: derstandard.at

Zurück zur Übersicht

Nach oben

© irani.at (seit 2003)- Alle Rechte vorbehalten!
Mit der Nutzung dieser Website erkennen Sie unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen an.

| Über irani.at |Impressum |Werben auf irani.at |

 
irani.at