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Beunruhigung nach tödlicher Attacke auf Flüchtlingshelferin in Schweden
Zurück zur Übersicht 28.01.2016Burs

 

Mitarbeiter in Asylunterkünften klagen über unsichere Situationen
Stockholm – Nach der tödlichen Attacke auf eine Mitarbeiterin in einer Unterkunft für minderjährige Flüchtlinge im südwestschwedischen Mölndal wächst in Schweden die Beunruhigung.

Die 22-Jährige war am Montagabend von einem erst 15-jährigen Bewohner mit einem Messer angegriffen worden und ihren Verletzungen erlegen.

Zwar hatten die Heimbetreiber (Nordic Living) rasch nach der Tat betont, es habe bislang "keinerlei Fälle von Gewalt und Drohungen" in der Unterkunft gegeben. Besorgt äußerten sich in den vergangenen Tagen jedoch Repräsentanten der Gewerkschaft. Zahlreiche Mitarbeiter in Flüchtlingsheimen im ganzen Land empfänden ihre Situation als sehr unsicher– zumal sie, wie die getötete junge Frau, häufig allein ohne die Unterstützung von Kollegen arbeiten müssten. Angesichts des wachsenden Drucks auf die Aufnahmekapazitäten sei dies "leider inzwischen sehr häufig der Fall", so Kristina Folkesson vom Gewerkschaftsverband Vision.

Geheimhaltungscode

Polizeichef Dan Eliasson meinte, durch Vorfälle in Asylbewerberheimen würden "beträchtliche Ressourcen der Exekutive gebunden". Weitergehende Informationen zur Kriminalität unter Asylbewerbern blieb Eliassons Behörde einer zunehmend verunsicherten schwedischen Öffentlichkeit bisher allerdings schuldig: Wie die Tageszeitung "Dagens Nyheter" vor wenigen Tagen berichtete, versieht die Polizei Informationen über Straftaten, bei denen Asylbewerber Täter oder Opfer sind, mit einem Geheimhaltungscode. Nach "Lügenpresse"-Vorwürfen an die etablierten Medien kämpft nun auch die Polizei mit Vertrauensverlusten. Diskussionen und Spekulationen darüber, vom "Establishment" hinters Licht geführt und belogen zu werden, blühen vor allem in sozialen Medien. Besonders in den Blickpunkt gerückt sind Straftaten minderjähriger Asylbewerber.

Mehr auf: derstandard.at

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