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Zug-Attacke in Würzburg: IS-Flagge bei Angreifer gefunden
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19.07.2016

 

Ein 17-jähriger Afghane griff Montagabend mit einer Axt und einem Messer Fahrgäste an und verletzte mehrere davon schwer. Im Zimmer des Jugendlichen wurde eine handgemalte IS-Flagge gefunden.

Ein 17-jähriger Flüchtling aus Afghanistan hat am Montagabend mit einer Axt und Messern Fahrgäste in einem Regionalzug bei Würzburg-Heidingsfeld in Bayern attackiert und dabei vier Menschen schwer verletzt. Die Polizei habe den Jugendlichen erschossen, als er auf der Flucht auch Einsatzkräfte angegriffen habe, sagte der bayerische Innenminister Joachim Herrmann. Ein Passagier wurde leicht verletzt, wie ein Polizeisprecher vor Ort sagte. 14 Menschen erlitten einen Schock.

Bei den Opfern handelt es sich laut Berichten der Hongkonger Zeitung "South China Morning Post" am Dienstag um eine Familie aus Hongkong. Die vier Verletzten seien ein Vater (62) und die Mutter (58) einer Tochter (27) und deren Freund (31) gewesen. Der Vater und der Freund hätten versucht, die anderen Mitglieder in der Gruppe vor dem Angreifer zu schützen. Ein fünfter Mitreisender, der 17-jährige Sohn, sei unverletzt davon gekommen, berichtete das Blatt.

"Wie in einem Schlachthof" habe es in dem Zug ausgesehen, berichtet ein Augenzeuge, der nebenan wohnt. Erste Bilder aus dem Inneren des Waggons belegen dies. Auf dem Boden des Abteils ist Blut zu sehen, daneben liegt zerknüllt eine Rettungsdecke und Verbandsmaterial. Der Zeuge berichtet, wie mehrere Passagiere nach der Bluttat aus dem Zug kletterten und ihn nach einem Verbandskasten fragten. Drinnen hätten noch Verletzte gelegen, so der Mann, der seinen Namen nicht nennen möchte.

Unbegleiteter minderjährige Flüchtling

Nach der Attacke habe der 17-Jährige den Zug verlassen, berichtete Herrmann in mehreren Fernsehinterviews. Ein Spezialeinsatzkommando, das zufällig in der Nähe gewesen sei, habe die Verfolgung aufgenommen. Als der Jugendliche mit seinen Waffen auf die Einsatzkräfte losgegangen sei, hätten diese das Feuer eröffnet. Der junge Mann wurde getötet.

 

Nach ersten Erkenntnissen handle es sich um einen unbegleiteten minderjährigen Flüchtling aus Afghanistan, sagte Herrmann. Die Polizei gehe nach Zeugenaussagen von einem Einzeltäter aus. Der 17-Jährige, der ohne Eltern nach Deutschland gekommen sei, habe seit einiger Zeit im Landkreis Würzburg gelebt, in einer Einrichtung in Ochsenfurt. Zuletzt habe er bei einer Pflegefamilie gewohnt.

Mehr auf: diepresse.com

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