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Depression: Männliche Vegetarier gefährdet

Zurück zur Übersicht 18.09.2017

Burs

Eine Studie der Universität Bristol hat ein erhöhtes Depressionsrisiko bei Männern, die sich pflanzlich ernähren, festgestellt

 

Fleischlose Ernährung hat eine Reihe gesundheitlicher Vorteile. Wer sich rein pflanzlich ernährt, tut seinem Herz-Kreislauf-System etwas Gutes. Konkret sinkt die Gefahr, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden. Bislang noch nicht untersucht war der Zusammenhang zwischen Vegetarismus und Psyche. Genau diese Untersuchung wurde nun an der britischen Universität Bristol durchgeführt. Die Ergebnisse sind kürzlich in der Zeitschrift "Journal of Affective Disorders" erschienen.

Ausgewertet wurden die Daten von 9.668 Männern aus der "Avon Longitudinal Study of Parents and Children" (ALSPAC), in der auch die Ernährungsgewohnheiten abgefragt wurden, wobei zwischen vegan (rein pflanzliche Ernährung ohne Milchprodukte und Eier) und vegetarisch unterschieden wurde. Befragt wurden Männer schwangerer Frauen. Neben Parametern wie Alter, Familienstand, Beschäftigung, Alkohol- und Zigarettenkonsum wurde die psychische Verfasstheit anhand der sogenannten EDPS-Skala für postnatale Depression gemessen.

Vegetarische Defizite

Mehr auf: derstandard.at

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