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Die letzten Meter

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Burs

Ein Atomabkommen mit dem Iran hätte weitreichende strategische Folgen

 

Die Stunde der Entscheidung naht: Ist allen Beteiligten an den Verhandlungen über das iranische Atomprogramm ein Abkommen so wichtig, dass sie in der elften Stunde jene Kompromisse finden, die noch in die vom jeweils anderen gezeichneten "roten Linien" passen? Was geschieht, wenn es nicht gelingt – und was, wenn es gelingt? Ist die Frage, ob der Iran ein Atomwaffenkandidat ist, nur ein Jahrzehnt aufgeschoben, oder könnte das tatsächlich der Beginn eines Prozesses sein, der zu einem tiefgreifenden strategischen Wandel im Nahen Osten führt?

Der Weg, der zurückgelegt wurde, seit im Iran Hassan Rohani Präsident ist, war weit. Es ist nicht mit Gewissheit zu sagen, welche Folgen für den Fall zu erwarten sind, dass die letzten Meter nicht bewältigt werden: Kehrt alles zum eisigen und gefährlichen Status quo ante zurück? Oder werden die vielen Stunden, die ein amerikanischer und ein iranischer Außenminister an einem Tisch gesessen sind, zumindest die Lektion hinterlassen, dass man miteinander reden kann?

Eines ist sicher: Beide Seiten wollen diesen Deal, aber vor allem wollen sie nicht, dass die Früchte des Verhandlungsprozesses – eineinhalb Jahre reduziertes iranisches Urananreicherungsprogramm auf der einen Seite, Sanktionserleichterungen und internationale Anerkennung auf der anderen – verlorengehen. Außer den Hardlinern auf beiden Seiten und jenen außerhalb, die aus prinzipiellen Gründen nicht an Verhandlungen mit der Islamischen Republik glauben, hat niemand ein Interesse an einem Zusammenbruch des Prozesses.

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