Teheran wirft schwedischem Kosmetikkonzern Spionage vor
Unternehmen bestreitete politische Aktivitäten im Iran
Teheran/Stockholm - Der Streit um die Verkaufsmethoden des Kosmetik-Unternehmens Oriflame im Iran geht weiter. Die Regierung in Teheran warf den Schweden am Samstag vor, der islamischen Republik durch ihre Tätigkeit Schaden zuzufügen.
Geheimdienstminister Heydar Moslehi zufolge gibt es Beweise, dass hinter Oriflame stehende "Spionagefirmen" im Iran Sicherheitsprobleme schaffen wollen. Das schwedische Unternehmen wies die Vorwürfe zurück und bestritt, in irgendwelche politischen Aktivitäten im Iran verwickelt zu sein. Die Teheraner Behörden hatten vor rund einer Woche das Büro des Schminkeproduzenten geschlossen. Dabei wurden insgesamt fünf Mitarbeiter des Unternehmens festgenommen, darunter ein schwedischer Staatsbürger.
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